Gedanken...

Ich habe dieses Buch für die Tiere geschrieben.


Tiere, die tagtäglich von den Menschen ausgenutzt, gequält und getötet werden.


Sind diese Lebewesen tatsächlich nur geboren worden, damit wir Versuche an ihnen machen können? Sind sie wirklich nur auf die Welt gekommen, um unsere Bedürfnisse zu befriedigen? Haben sie kein Recht auf Freiheit, Liebe, Sonne und ein schönes Leben?

Ein Leben, welches auch wir uns wünschen?

Wer sagt uns, dass wir bestimmen dürfen, welches Tier geboren wird um gleich darauf wieder sterben zu müssen?

 

Zum Beispiel Hühner! Die kleinen männlichen Küken davon werden gleich nach ihrem Schlupf lebendig zerschreddert.

 

Weil..., der Mensch braucht sie ja nicht mehr.

 

Ist das nicht schon Grund genug, keine Eier mehr zu kaufen? Wenn so viele Tiere dafür grundlos sterben müssen?

 

Kuhmüttern werden ihre Kälber weggenommen. Nach monatelangem Tragen, nach einer stundenlangen schmerzvollen Geburt, ist das einzige Glück einer Mutter ihr Kind. Sie darf es noch sauber lecken, es darf noch den Geschmack der Muttermilch kosten, doch dann ...!

 

Sie hat monatelang den Herzschlag gespürt, der in ihrem Bauch heranwuchs. Sie hat ihr Kind nach der Geburt gerochen, ihm in die Augen geschaut, bis der Mensch kam und es ihr wegnahm. Sie schreit vor Schmerz, denn der Verlust eines Kindes tut jeder Mutter weh! Tage und Nächtelang ruft sie noch nach ihrem Kind. Das jedoch bald auf dem Teller eines Menschen liegt, der ohne schlechtes Gewissen in das noch fast blutige Fleisch hineinbeißt!

Wenn sie wüsste, was man ihrem Kind antut!

 

Ist das nicht schon Grund genug, kein Fleisch mehr zu essen?

Ich jedenfalls habe schon vor 10 Jahren angefangen, kein Fleisch mehr zu essen. Und anstatt Kuhmilch kaufe ich mir nur noch Sojamilch!

 

Ich bin kein wildes Raubtier, dass um satt zu werden, andere Tiere töten muss. Satt werde ich auch ohne Fleisch. Und ich fühle mich sehr gut dabei!

Denn ich habe kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ein Lkw mit kleinen Kälbern an mir vorbeifährt, sie mich mit ängstlichen Augen hilfesuchend anschauen und sie und auch ich wissen, dass es ihr letzter Tag in ihrem Leben ist.

 

Mir tun sie so verdammt leid, dass ich oft vor Mitleid weinen muss.

Und dann frage ich mich immer wieder, wie kann der Mensch den Tieren nur so etwas antun?